Man falls into trap during a competition. Concept of difficulty in life and work

Als Führungskraft trotz massiver Belastung gesund bleiben

Führungskräfte müssten Zeit haben, um nachzudenken und Fehler zu vermeiden. 

Leider leben die meisten in einer anderen Welt: Die Prozesse im Alltag haben an Komplexität und Geschwindigkeit zugenommen. Wenn ein Feuer ausbricht, muss sofort gelöscht werden. An einen Rückzug, um über eine bestmögliche Lösung erstmal nachzudenken, denkt keiner ernsthaft nach. Dadurch entstehen potenziell weitere Fehler. Dinge werden übersehen. Manchmal passt es ja, und diese Feuerwehrleute werden zu Helden einer Organisation, ohne dass ausreichend reflektiert wird, wie die Wirkung tatsächlich zustande kam. Führungskräfte handeln „ohne Planung“, oftmals aus dem Bauch heraus.

D. Kahneman („Schnelles Denken, langsames Denken“) nannte es die Illusion der guten Information. Was ich nicht weiß, dann ich auch nicht berücksichtigen. Und so passieren Fehler. Sie sind bei der Frequenz und der Komplexität der Feuerstellen unvermeidbar und belasten die Entscheider.  Nur extrem selten finden wir für Führungskräfte Motivationsprogramme jenseits von Bonus und Tantieme, aber der Frustrationsdruck durch das stetige Feuerlöschen und die drohenden Schuldzuweisungen stellen eine enorme Belastung dar. Da will jede führungskraft gar nicht erst reinkommen oder ganz schnell wieder raus!

Führungskräfte bringen sich in Sicherheit – oder werden von uns gecoacht

Dieser Belastung versuchen sich Führungskräfte natürlich zu entziehen. Das funktioniert, wenn man bestimmte Informationen gar nicht hat, wenn der Zeit-Druck eine Informationsgewinnung gar nicht erlaubt. Das funktioniert, wenn der Manager sich gegen Vorwürfe von anderen effektiv verteidigen kann. Dabei geht aber auf diesem Fluchtweg ein wesentliches Element im Performance Management KO auf die Bretter: Vertrauensvolle effektive Zusammenarbeit.

Durch unser Coaching kommen Sie nicht aus der Spur oder finden zurück. Zurück zu guten Informationsflüsse, Engagement etc. auf der operativen Ebene. Da die Informationspyramide inzwischen umgedreht ist, ist das ziemlich wichtig und gravierend, um nicht dauerhaft von der Realität abgeschnitten zu werden. „Change“ ist heute das generische Arbeitsgebiet jeder Führung – die Richtung vorgeben und das Dirigieren. Wenn aber die operative Ebene etwas verändern soll, und nicht nur man selber, ist Kommunikation das letztlich einzige wirksame „Werkzeug“. – Da muss man mit anderen reden, sich mit denen auseinandersetzen: Sehr (ver)störend und ärgerlich?

Das Richtige tun und entscheiden? 

Während die einen fordern, dass Manager sich zur ‚Selbstfindung‘ und für ein effektives Selbstmanagement zeitweise abschotten (in Klausur gehen), fordern andere wesentlich mehr Kommunikation und Austausch und arbeitsteiliges Krisenmanagement. In der Klausur mit sich selbst, werden die Dinge aber nicht einfacher, sie werden in der Gedankenwelt der Managers verkompliziert und erschweren die Kommunikation. Die andere Strategie macht aber Fehler gnadenlos sichtbar und im Unternehmen öffentlich. Voraussetzung für ein Gelingen ist da eine Unternehmenskultur, in der Schuldzuweisungen nicht vorkommen. Vielleicht ist das ein bisschen kulturspezifisch, aber eine Abschottungskultur, die sich der komplexen Wirklichkeit verschließt, geht unter  –  oder die Organisation hat ein Monopol. 

Durch Coaching: Lösungen und Verbesserungen der Situation sind möglich

Volatility, die breite der möglichen Einflüsse, Uncertainty, die Unsicherheit über Ursache und Wirkung, Complexity, der massive Anstieg der möglichen Handlungsalternativen und Abhängigkeiten und Ambiguity, die Unklarheiten hinsichtlich der Wirkweisen beschreiben die Erlebniswelt für Führungskräfte. Es gibt Verhaltenstendenzen und Persönlichkeitsmerkmale, die diejenigen erkennbar machen, die sich in dieser Welt erfolgreich bewegen können und die, die darin scheitern. Wir arbeiten in einer Welt, die sich jetzt in diesem Umbruch befindet. Wir werden noch sehr viele Führungskräfte ehemals erfolgreiche Führungskräfte und Ikonen der Wirtschaft fallen sehen, wenn nicht bald erkannt wird, dass auch die heutigen Führungskräfte und Manager eine professionelle, dauerhafte Personalentwicklung benötigen.

Wir von Harrison Assessments helfen Führungskräften innerhalb von bestehenden Programmen, aber auch allein auf der eigenen Initiative, ein gezieltes Anpassungsprogramm aufzustellen. Auf den persönlichen Stärken und Kompetenzen aufbauend coachen wir unsere MAndanten, WIE und in WELCHEN SITUATIONEN der Anpassungsprozess bei Ihnen oder Ihren Managern stattfinden kann.

Kommen Sie zu einer ersten kostenfreien Beratung oder empfehlen Sie Ihren Managern ein solches kostenloses, vertrauliches Erstgespräch.

Felix Wiesner, Antonia Wettstein
my-Employee Führungscoaches,
Harrison Assessments Experten

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1 Gedanke zu “Als Führungskraft trotz massiver Belastung gesund bleiben”

  1. Aus meiner Erfahrung gibt es für mindestens 90 Prozent aller Probleme und Fehler im (Projekt-) Management drei Hauptgründe:
    1. Keine oder schlechte Kommunikation.
    2. Keine oder schlechte Kommunikation.
    3. Keine oder schlechte Kommunikation.

    Richtig zu kommunizieren kann man zwar lernen, ist aber immer stark abhängig von der jeweiligen Persönlichkeit. Und natürlich muss die Unternehmenskultur dazu passen. Oder umgekehrt.

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