Gründe für Harrison Assessments
HARRISON JOBFIT EMPLOYMENT TESTING

Warum Harrison Assessments: Wer nutzt HA? Welche Gründe sprechen dafür?

Harrison Assessments ist ein Online Assessment Tool, das aus den unterschiedlichsten Sichtweisen ein Marktführer in der Eignungsdiagnostik ist. Die ersten Versionen waren PC-Versionen und ab ca. 1998 gab es einen Online Fragebogen, der zunächst nur in Englisch verfügbar war. Der Vater des Instruments ist Dr. Dan Harrison, Mathematiker und Psychologe, der mit dem Tool eine Kombination betriebswirtschaftlicher und psychologischer Fragestellungen realisiert hat. Man findet darin Aspekte von C.G. Jung, B.F. Skinner, den asiatischen Yin Yang Gegensätzen und moderner, betriebswirtschaftlicher Transaktionsanalyse. Dr. Harrison geht hierbei keinerlei Umwege über die Typenlehre oder anonyme Normen und vergleicht das konkrete Job-Anforderungsprofil oder eine Kompetenz direkt mit den Verhaltenspräferenzen der Teilnehmer.  Der Link zur Webseite

Harrison Assessments ist ein Tool, mit dem das Vorgehensmodell einer
Person im Beruf erklärt und besprochen werden kann.

Umfassende Analysen zum Vorgehensmodell 

Harrison Assessments misst 175 einzelne “Eigenschaften” bzw. SoftSkills / Verhaltenspräferenzen der Kandidaten. Diese können (auch vom Anwender) zu neuen zusammengesetzten Verhaltensaspekten bis hin zu firmenspezifischen Kompetenzmodellen kombiniert werden. In vielen unterschiedlichen Reports werden diese Aspekte aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. (Hier gehts zu den Beispielreports)
Darüber hinaus können fachliche Kriterien eingebunden werden. Diese werden aus dem Bereich des Wissens (z.B. Programmierkenntnisse), der Erfahrungen (z.B. in einer Tätigkeit), Lernergebnissen (z.B. Abschlussnoten) oder beliebigen sonstigen messbaren Aspekten zu einem stellenspezifischen Fragebogen für das Recruiting zusammengestellt.
Abgerundet wird das Bild durch einen eigenständigen Fähigkeits-Fragebogen, der Testaufgaben in 10 Schwierigkeitsstufen ermöglicht. Weitere externe Tests und Simulationen können über offene Schnittstellen oder manuell eingebunden werden.

HA eignet sich für diejenigen, die wissen wollen, wie spätere Überraschungen und Schwierigkeiten vermieden werden können. (prädiktive Validität) 

Reliabilität ist in erster Linie eine Frage der Antwortqualität, und erst in zweiter Linie des Assessment-Systems

Viele Instrumente veröffentlichen eine Reliabilitätskennzahl, die aber nicht eine schludrige oder bewusst verfälschende Bearbeitung des Fragebogens durch die Teilnehmer zeigt. Nicht so HARRISON ASSESSMENTS. Die pro Assessment ausgewiesene Reliabilität ist davon abhängig, wie ehrlich und konsistent ein Kandidat die Aufgaben bearbeitet! Wir haben es mehrfach nachvollzogen: Ein Kandidat, der mit hoher Reliabilität geantwortet hat und nach Wochen oder Monaten das Verfahren wiederholt, kommt auf sehr ähnliche Ergebnisse. Dies deckt sich sehr regelmäßig mit Beobachtungen in den nachfolgenden Interviews.
Die Ergebnisse sind also bei hoher Reliabilität (wird in jeder Auswertung ausgewiesen) belastbar und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wahr. Dies ist bis heute ein Alleinstellungsmerkmal. 

HA eignet sich für die Anwender, die wissen wollen, wie belastbar Assessment Ergebnisse sind.

Normierung gibt es, aber sie bleibt im Hintergrund

Die stringente Konzentration auf die betriebswirtschaftliche Performance und differenzierte Anforderungsprofile erlauben Fit-Gap Analysen als eigenständige, nahe an den praktischen Personalentscheidungen positionierte Nutzung. Harrison beantwortet die Frage, wie gut ein Kandidat die Anforderungen erfüllen könnte, die durch das Anforderungsprofil und nicht durch anonyme Normen (Durchschnittswerte) definiert sind. Die wissenschaftliche Normierung und das Konstrukt des Tools bleiben im Hintergrund, weil diese Aspekte den Entscheider im Unternehmen nicht weiterbringen würden.

Die Bezugsbasis aller Analysen ist also das Anforderungsprofil. Im System sind mehr als 6000 unterschiedliche Anforderungsprofile zur freien Nutzung hinterlegt.  Hier sind grundlegende Funktionsanforderungen und -abläufe hinterlegt, die sich jedoch in allen Unternehmen unterscheiden. Daher werden diese Basisprofile regelmäßig in den Kundenunternehmen durch entsprechend ausgebildete Fachleute angepasst (Customizing). Die Basis sind arbeitswissenschaftliche Methoden. 

Reliable Ergebnisse und an den wahren Abläufen orientierte Anforderungsprofile schaffen entscheidungsrelevante, valide Assessment Analysen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zutreffend beschreiben. 

Somit ist Harrison Assessments vor allem ein Tool, das betriebswirtschaftlich orientierte Personalentscheidungen stützt.

Harrison Assessments im Recruiting

Eine wirtschaftliche oder inhaltliche Einschränkung für die Nutzung von HA im Recruiting existiert eigentlich nicht. Es gab früher Bedenken, dass Kandidaten zum Teil von solchen Tests abgeschreckt werden. Bei anderen Verfahren ist das eine durchaus nachvollziehbare Begründung, nicht aber bei Harrison Assessments. Hier geht es darum, die Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen Kandidaten und Unternehmen zu auszuloten. Es geht um SELECTING-IN. Gute Bewerber haben eher keine Bedenken, an einem solchen Test teilzunehmen, weil sie Ihre Möglichkeiten so umfassend darstellen können und Vorurteilen (Gender, Herkunft, latentem Rassismus) effektiv entgegengewirkt wird.

Das mitgelieferte Bewerbermanagementsystem erlaubt eine äußerst rationelle und sehr schnelle Auswahl der aussichtsreichsten Bewerber. Die Basis hierfür sind JobFit-Profilabdeckungsgrade, die nach dem Assessment sofort zur Verfügung stehen. Damit wird eine Priorisierung vorgegeben, in der die nächsten Schritte und Interviews stattfinden sollten. Eine automatisierte Vorauswahl ist damit jedoch nicht gegeben.

Im Recruiting wird HA eingesetzt, um zu einer klar strukturierten, kriterienorientierten begründeten und objektivierbaren Bewerberauswahl zu gelangen. (Frei von Vor-Urteilen /Bias)

Harrison bietet darüber hinaus 10 Berichte im Recruiting, die ein strukturiertes Interview vereinfachen. Neben individuell ermittelten Fragen werden auch Kriterien für die Bewertung der Antwort vorgegeben.

Harrison Assessments in der Personalentwicklung

Die Personalentwicklung dient i.W. dem Performance Management. Mitarbeiter sollen lernen, neue Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Die fachliche Seite wird oft völlig selbstständig über das Internet und Recherche gelöst. Die großen Themen der Zeit sind Zusammenarbeit, Führung und Kommunikation. Hier ist Kompetenzbildung gefragt. Die benötigten Kompetenzen müssen genau beschrieben werden, damit daran gearbeitet werden kann. Das ist eine besondere Stärke von Harrison, denn die Kunden folgen nicht dem “Guru” oder einem lexikalischen Ansatz, sondern definieren die Kompetenzen (ggf. mit uns zusammen) im System selbst. Das Unternehmen erhält darüber sehr schnell und transparent einzigartige Entwicklungskriterien, die nur dort gelten.

Ob für die geplante Beförderung oder eine langfristige Laufbahnplanung – Aufgaben lassen sich klar und eindeutig benennen und mit Maßnahmen versehen.

Personalentwickler, die im Performance Management, in Trainingsprogrammen und in der Personalplanung aktiv arbeiten, nutzen HA, weil die Informationen eindeutige, direkte Handlungen und Schulungsmaßnahmen empfehlen. Auch für Führungskräfte. 

Harrison Assessments in der Organisationsentwicklung

Harrison Assessments liefern Kennzahlen z. B. für Kompetenzanalysen oder viel effektivere Daten als die alten 360° Befragungen. Auch die effektive Organisationsentwicklung profitiert von den Daten aus den Harrison Berichten. Hier sind es vor allem Gruppen- und Abteilungsberichte, die für die Führungskräfte und die Verantwortlichen eine deutliche Informationslage vermitteln.

  • Welche Erwartungen haben die Mitarbeiter an den Arbeitgeber?
  • Welche Erwartungen werden an die Führungskraft gestellt?
  • Werden diese Erwartungen erfüllt?
  • Sind die benötigten Kompetenzen vorhanden? (Umfang, Abdeckung, Trainingsbedarfe)
  • Warum gibt es Streit und Zwistigkeiten?
  • Welche Rollen haben die Teammitglieder und welche hätten sie gern?
  • Wie funktioniert Integration und Zusammenarbeit?
  • Gibt es störende Elemente, die beseitigt werden müssen?
  • Wie funktioniert Vertrauen und welches Niveau haben wir eigentlich?

Diese und einige weitere Fragen lassen sich aus den Assessmentberichten eindeutig und klar ablesen und in Handlungen umsetzen. Dafür eignet sich insbesondere auch die HR ANALYTICS Anwendung. (Broschüre Download)

Mitarbeiter und Führungskräfte, die sich von der “POLITIK” verabschieden wollen oder müssen, und die klare Handlungsalternativen suchen, arbeiten mit HA.

Was leistet Harrison Assessments?

Harrison Assessments bietet in allen Situationen, in denen mit Menschen gearbeitet bzw. über Menschen entschieden wird (Teamzugehörigkeit, Einstellung, Beförderung, Weiterbildung etc.) eine aussagekräftige, valide, nachvollziehbare und akzeptierte Gesprächs- und Entscheidungsgrundlage. Die Werte des Unternehmens und seine Kultur sowie die speziellen Anforderungen des Arbeitsumfelds werden dabei differenziert und über Sprachgrenzen hinweg sauber abgebildet. Der Einfluss persönlicher Präferenzen (Nasenfaktor) der Entscheider kann weitgehend ausgeblendet werden. So werden allseits akzeptierte Entscheidungen möglich und Konflikte vermieden.

Harrison Assessments ist daher eines der weltweit besten Tools, um mit Mitarbeitern ein tiefgehendes Gespräch über die berufliche Zukunft zu führen. Die Akzeptanz ist bei einer Betreuung durch ausgebildete User und Berater sehr hoch. Es ist für uns das weltweit beste Tool, um Personalentscheidungen im Unternehmen zu begleiten.

Weitere Anwendungsfelder sind in der Karriereberatung für Berufsanfänger und Jobwechsler / Outplacement. 

Datensicherheit und Datenschutz bei Harrison und my-Employee

Die europäischen Bestimmung der EU DSGVO werden eingehalten. Datensicherheit ist umfassen gewährleistet. Es kann dabei eine in sich geschlossene Instanz auf einem Servier außerhalb oder, gegen Aufpreis, auch innerhalb der EU gewählt werden. Auf Anfrage versenden wir die entsprechenden Datensicherheits Bestimmung. Alle Systeme werden bei AWS auf eigenen Rechnern mit eigenen Zugriffrechten gehostet.  

 

Mehr Informationen zu Harrison Assessments finden Sie hier.

Ich beantworte alle Fragen zu HARRISON und der Anwendung – wir machen Schulungen und erbringen Services
Felix Wiesner,  my-employee Personalberatung  CALL me now:   +49 0 6203 924 990

2 Gedanken zu „Harrison Assessments: Wer nutzt HA? Welche Gründe sprechen dafür?“

  1. Wie positionieren Sie Harrison Assessments im Vergleich zum Bochumer Inventar BIP oder zu Hogan? Ich sehe ja ein, dass DISG oder Thomas keine Alternative sind, aber die beiden Erstgenannten sind schon eine Hausnummer.

    Antworten
    • HARRISON ASSESSMENTS ist ein Tool, mit dem sie das präferierte und vielleicht unreflektierte Verhalten eines Kandidaten sehen. Es wird keine Zuordnung zu Normen oder Typen vorgenommen. Es werden auch keine Persönlichkeitsdimansionen wie beim BIP aufgezeigt. Die Referenz in Harrison ist das Verhalten, das in der Position oder Kompetenz zu einem möglichst positiven Ergebnis führt (Benchmark). Andere Instrument arbeiten mit Normen, also Durchschnitten. Das tun wir nicht.

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Teilen erlaubt ...

Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email

Auch von Interesse...

Zurück zur Blog Übersicht

Datum der Veröffentlichung

Beitragskategorien